Meilenstein – check
Eben den Text getippt, schon ist alles gelöscht? Dann eben noch mal
Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht: Jobsuche gestaltet sich äußerst schwierig und die Vorschläge, die vom Arbeitsamt kommen, sind ja wirklich amüsant
Wenn es nicht eine ernste Situation wäre… Da kommen Vorschläge, für die ich Russisch können müsste und nach Tadschikistan umziehen müsste. Kein Witz. Das mit Tadschikistan wäre sogar noch irgendwie machbar wenn das Leben davon abhängt, aber das mit Russisch (lernen) dauert ein Eck länger, sorry
Oder ich müsste einen Master in Mathematik haben – nicht vorhanden. Oder die Position ist für Rechtsanwälte ausgeschrieben… Warum bekommt man solche Vorschläge überhaupt?? Und dann darf man sich auch noch rechtfertigen, warum man sich dort denn bitte schön nicht beworben hat… Sonst würden sie mir die Leistungen kürzen. Na gut dass ich gar keine beziehe… Die Kompetenz lässt schon irgendwie zu wünschen übrig.
Aber nun zur guten Nachricht: Ich kann einen dicken Lichtenstein abhaken!!!! Mein Studium ist fertig, und zwar sowas von
)) Keine Prüfung, keine Abschlussarbeit, kein Gerenne um kleine Formalitäten einhalten zu müssen… yeah
Hoch die Tassen und Stößchen!!! ![]()
Was Fotos auslösen können
Habe heute die vielen Fotos von Schottland vor 4 Jahren gesehen… Will zurück!
Unfreiwillig Freiwillig Raus
So ungefähr könnte man es ja beschreiben
Doch wie sagte Mutti schon immer? „1. kommt es anders 2. als man denkt.“ Recht hat sie!
Wer den Blog kennt, sehr wenige wahrscheinlich *g* für den ist es kein Geheimnis, dass ich mich in der Bewerbungsphase befinde. Heute kam direkt auf eine on-line Bewerbung kürzlich eine Nachfrage per e-mail, ob ich denn auch bereit wäre für einen längeren Zeitraum (etwa 2-3 Jahre) nach Frankreich oder Belgien zu gehen.
Sollte ich etwa das Glück haben, unabsichtlich wunderbar sofort nach Abschluss einen Job zu bekommen inklusive weiterer Auslandserfahrung…? Drückt mir die Daumen! Ich halte die werten Leser natürlich auf dem Laufenden
Liebe Grüße
So, und wohin nu?
Wow, schon wieder ein Eintrag, dieser Blog könnte ja glatt mal wieder zum Leben erwachen
Nachdem ich ja schon geschrieben hatte, dass ich wahrscheinlich von den US of A eher auf Europa umschwenken werde, wollte ich hier mal langsam kucken in welches Land es denn gehen könnte. Das heißt noch lange nicht, dass ich die USA aufgebe, nur ist da der Machbarkeitswert gerade extrem gering.
Abhängig ist es natürlich von den Sprachen: Englisch bin ich richtig gut (habe sowohl mit US als auch UK Leuten zusammen gelebt), Deutsch (haha) auch. Französisch ist ganz ok, aber einarbeiten und viel wieder lernen müsste ich schon, in Spanisch und Niederländisch habe ich Grundkenntnisse. Niederländischkenntnisse kommen daher, dass ich schon 1 Jahr in Belgien gelebt habe.
Damit ist die Zahl der Länder in der EU auch schon stark eingegrenzt.
Wie siehts mit meinem Wohlfühlfaktor aus?
In Schottland war ich und es war genial, Belgien passt schon, aber was Neues wäre toll
England an sich ist auch voll in Ordnung, die Niederlande würde ich definitiv vor Belgien bevorzugen.
In Spanien war ich halt noch gar nicht, das würde ich vorher schon mal richtig sehen wollen… Irland genauso. Frankreich war ich auch und in den Teilen in denen ich herumgereist bin, habe ich mich definitiv wohl genug gefühlt um dort ein Weilchen zu verbringen
Für den Moment genug Input,
wir lesen uns!
Neuer Zwischenstand
Denn: ich habe meinen Uniabschluss so gut wie in der Tasche
Nur noch meine Bachelorarbeit einreichen und gut ists. Dann in Deutschland das Arbeiten anfangen (das wird heutzutage eh schon schwer genug) und Geld zurücklegen und weitere Vorbereitungen für das europäische Ausland treffen.
Je mehr internationale (Arbeits-)Erfahrung & -kompetenz ich habe, je mehr Geld ich sparen kann desto besser sind meine Chancen.
Meinungen Ihrer-/ Eurerseits?
Liebe Grüße!
Was bisher geschah?
Im Moment sind wieder kleinere Hürden hinter mich gebracht, nur frag ich mich immer mehr, ob ich das mit der USA so gut hinbekommen kann. Immerhin ist es nicht gerade so, dass ich groß Arbeitserfahrung habe etc bzw das damit verbundene finanzielle Polster. Klar der Plan sieht vor mir ein solches anzulegen, aber ist halt auch nur ein Plan. Weissheit des Tages: 1. kommt es immer 2. anders als man denkt.
Ich will in meinem Leben unbedingt mal in die Staaten, doch ich hoffe mal das dauert noch länger
Deshalb überlegt sich dieses Mädel hier, ob es nicht wesentlich einfacher wäre erst mal innerhalb Europas für eine Zeit ins Ausland abzudüsen (mal wieder
).
Zweifel, Wunschdenken, Realität, Sturheit, Vernunft – alles grad ein großes Chaos.
Der Alltag zwischendrin und so…
Hmmm ich blogge hier selten schon klar (deswg auch die laaaange Verzögerung bei der Freigabe von Kommentaren, SORRY!!!), das hat aber auch seinen Grund. Von großen Schritten kann ich nicht berichten, hänge ich im Moment doch noch voll im „Uniabschluss“-Ziel fest. Oki, also technisch gesehen könnte ich Folgendes einen minimalen Schritt nennen: letztes Referat vor finalem Abschluss gehalten
Demnächst dann „die letzten 2 Hausarbeiten dafür geschrieben“, dann wiederum die „letzte Klausuren geschrieben“ und dann halt die BA Arbeit und DANN kann ich nen schicken Haken in meiner Liste setzen. Spannung pur ![]()
… und, hat wer die Detailflut überlebt? Todesursache: Langeweile?
Einem früheren Kommentar von D. stimme ich zu, es klingt alles sehr plan-theoretisch bei mir, aber vorerst (!!) ist das leider alles was ich machen kann und es macht soviel Spaß *g* Irgendwie muss ich die Abwarten-Zeit ja vollbringen.
Erlaubt mir eine Frage ins Web zu schmeißen… Welche Region würdet ihr bevorzugen und vor allem —> warum?
Was bedeutet eigentlich „USA“?
Das wurde bei der n-joy Pisa Polizei gefragt. Was dabei rauskam? Echt beängstigend!!!!
Hier klicken, auf USA klicken und zuhören.
Oder auch hier falls die Seite mal spinnt.
Da weiß keiner was USA heißt, dass die Vereinigten Staaten den USA entsprechen ist unbekannt, keiner kennt den allseits beliebten George W. Bush… Wenn diese Leute unsere Zukunft sind, na dann gute Nacht!
Schritt 2 nach der Entscheidung: Plan erstellen
Man hat also entschieden auszuwandern und sein Land mit der vorübergehend höchsten Präferenz festgelegt. Basisfragen für das tägliche Überleben sind beantwortet, rein von der Theorie könnte man also schon weiter planen: wie finanziert man es.
Generell handhabe ich es zur Zeit so, dass ich mir mit meinem Open Office (Äquivalent zu Microsoft Office) eine Tabelle erstellt habe mit anschließendem Fragebogen. In die Tabelle habe ich nach unten Meilensteine eingetragen, Sachen die ich auf meinem Weg zur Auswanderung/längerem Sabbatical erfüllen muss. Oben nach rechts abgetragen sind die Jahre 2009, 2010 und 2011. Soweit es möglich war, habe ich dann ausgefüllt, was genau an dem Meilenstein ich in welchem Jahr „bearbeite“. Alles was letztendlich erfüllt ist, auch die Zwischenschritte, wird grün markiert. Damit einem nicht die Puste ausgeht, die Motivation flöten geht etc, habe ich auch durchaus kleinere Meilensteine gesetzt, einfach um zu sehen: es geht voran.
Mein erster Meilenstein war entsprechend, endlich mal regelmäßige Auslandsbafögzahlungen zu bekommen. Jaja dauert durchaus eine Weile bis so ein Antrag durch ist, in meinem Fall ganze 8 Monate
Von der Rückzahlung wird ein vernünftiger Teil gespart, während der kommenden Monate immer wieder ein kleiner Betrag zusätzlich zur Seite gelegt. Ist nicht die Welt, aber es ist durchaus ein Anfang! Für die folgenden Jahre ist bei diesem Punkt dann nur noch eingetragen, es auf demjenigen Konto zu deponieren, wo es die höchsten Zinsen gibt.
Ein weiterer Meilenstein ist mein UniAbschluss in wenigen Monaten. Dann gibt es aber auch wieder riesen Punkte wie „Visum“. Die großen werde ich zur gegebenen Zeit in kleinere, leichter erfüllbarere Punkte untergliedern.
Zu dem erwähnten Fragebogen: Wann immer mir eine Frage zu dem Thema im Kopf rumkugelt schreibe ich sie auf, egal wie weit ihre Beantwortung in der Zukunft liegt. Sei es: was brauche ich, um in den Staaten ein Bankkonot zu eröffnen? oder „über Freunde Wohnung suchen oder nur vorher übers Netz Besichtigungstermine vereinbaren und nur im Voraus ein Hotelzimmer buchen für die ersten Tage?“ oder gar „wie komme ich vom Flughafen zu dem ersten Ziel, also ist es nah genug für ein Taxi oder schon mal eine Autovermietung kontaktieren?“. Dann immer wieder mal die Fragen in Klassen einteilen, am einfachsten geht das nach der zeitlichen Reihenfolge.
Jupp, so weit so gut.
Schönen Tag noch und danke fürs Lesen
Nicht vergessen: Tipps oder Korrekturen werden gerne gesehen!
Die „Deppen“ mal anders.
In diesem Post geht es um eine kleine Verteidigung derjenigen Auswanderer, die immer wieder in den verschiedenen allseits bekannten Sendungen von VOX und Kabel 1 gezeigt werden.
So sehr ich über diese Shows meinen Kopf schüttele, dieser Artikel hat ein paar wesentliche Punkte, wie z.B.:
- es werden gezielt „Versager“ gecastet,
- stundenlanges Filmmaterial wird auf Minuten zusammengeschnitten. Überlegt mal, wie sehr schon ein einziges Zitat, wenn es aus dem Zusammenhang gerissen wird, seine Bedeutung ändern kann. Ein etwas unkonventionelles Beispiel vielleicht, aber gebt euch dieses Video.
Ein Gedanke, der mir dabei mal durch den Kopf gegeistert ist: wie sind diese Leute an ihr Visum gekommen? Vollkommen dämlich können sie dann ja wohl doch nicht sein & für des Visums würdig müssen die Konsulate sie ja auch gehalten haben. Dann aber wieder haben sie derart immense Sprachprobleme, dass es einem eher wieder die Fragezeichen aus dem Kopf haut.
Ja ich bin momentan sehr zwiegespalten über diese Sendungen. (An-)Geworben wird unter anderem direkt in Foren, die sich um die Auswanderung drehen, etwa hier. Über das Honorar streiten sich die Geister, ich habe auf einem anderen Blog gelesen, dass nur etwa 300 Euro als Aufwandsentschädigung geboten waren. Diese Quelle finde ich momentan nicht mehr, werde sie aber einfügen sobald ich wieder darüber stolpere.
Fazit: vollkommene „Deppen“ sind die Leute in den Sendungen nicht, besonders da die Produktionsfirmen viiiiiel daran rumbasteln wie man etwas Info sensations-mäßig verpacken kann.